Degen und Pallasche aus Preußen und Deutschland allgemein kaufen


Preußischer IOD a.A. ( Infanterie Offiziers Degen alter Art ) nach 1881, Luxus-Ausführung, Damast Klinge, Träger Monogramm GB

Es handelt sich um eine sehr seltene Luxusausführung für Offiziere der preußischen Infanterie. Das Stück dürfte nach 1881 entstanden sein, da vorher die Steckrückenklingen nicht gestattet waren.

 

Die Klinge ist sehr hochwertig gearbeitet aus echtem Damast-Stahl in einer Ausführung mit sogenanntem wildem Muster bzw. wildem Damast. Als zusätzliches Qualitätsmerkmal mit der Bezeichnung Eisenhauer auf der Klinge. Außerdem Befindet sich ein aufwendig verschnörkeltes Trägermonogramm "GB" auf der Klinge, welches einst vergoldet war. Die Wicklung ist ebenfalls sehr speziell, denn dem Anschein nach handelt es sich um außergewöhnlich dicke Silberdrahtwicklung. Das aus Messing montierte Gefäß ist vergoldet gewesen, was an Resten gut zuerkennen ist. Das Gefäß ist wie zu dieser Zeit üblich mit einen klappbaren Stichblatt quartseitig versehen.  Mit originaler Scheide!

Stücke dieser Zeit sind nicht immer, aber meist an der Angel verschraubt dieser Degen ist fest vernietet. Die Vernietung sieht alt aus ist aber für ein Stück dieser Qualitätsklasse zu unsauber gearbeitet. Vermutlich wurde diese Damast-Steckrückenklinge mit Schör nachträglich eingesetzt. Entweder noch während der Gebrauchszeit oder kurze Zeit später. 

 

Mit alter gelöteter Reparaturstelle zwischen Griffbügel und Knauf (Siehe Fotos).

 

Es handelt sich auf jeden Fall um ein sehr interessantes und hochwertiges Stück.

 

Gesamtlänge mit Scheide: 100cm

Gesamtlänge ohne Scheide: 97,5cm

Klingenlänge: 83,7cm

Klingenbreite: 1,8cm

 

 

Preußischer IOD a.A. ( Infanterie Offiziers Degen alter Art ) nach 1881, Luxus-Ausführung, Damast Klinge

1.599,00 €

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Infanterie Offiziers Degen alter Art, Preußen, IOD a.A um 1850 Ferdinand Muhm (Hoflieferant) Berlin mit Träger Wappen

Es handelt sich um den typischen IOD alter Art. Dieses Stück dürfte um 1850 etwa entstanden sein und befindet sich in hervorragendem Zustand. Die Griffwicklung ist vollständig und unbeschädigt. Als Besonderheit, was das Stück praktisch einzigartig macht, ist das eingearbeitete Trägerwappen am Knauf zusehen. Wer sich mit Wappenkunde auskennt oder genügend Ehrgeiz mitbringt um sich einzuarbeiten kann mit Sicherheit problemlos heraus finden wer der Träger dieses Stücks war. Klinge ist mit Trophäen, Dekor und Verzierungen reich geätzt. Auf dem Klingen-rücken ist Rankendekor zusehen. Außerdem ist "Ferd. Muhm" und "in Berlin" auf der Klinge verewigt. Ferdinand Muhm war zu dieser Zeit der offizielle Hoflieferant  Berlins bzw. Preußens.

 

Gefäß sitzt fest und es wackelt nichts, Klinge leicht fleckig aber Scharten frei nicht verbogen und dem zur Folge unbeschädigt! Leider ohne Scheide! Die Stichblätter sitzen sehr nah an der Griffhülse so das man kaum die Hand um die Hülse bekommt. Entweder hatte der Träger sehr kleine Hände oder sie sind etwas verformt!

 

Gesamtlänge: 99cm

Klingenlänge: 83cm

Klingenbreite: 2,5cm

 

Infanterie Offiziers Degen alter Art, Preußen, IOD a.A um 1850 Ferdinand Muhm (Hoflieferant) Berlin mit Träger Wappen

419,00 €

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M1819 Preußen Kürassier Pallasch russischer Form

Da das Gefäß vom Kammerstück abweicht und auch keine Kammerstempel zusehen sind, gehe ich von einem Eigentumsstück aus. Möglich wäre sogar, dass es ein russisches Eigentumsstück ist! Auffällige Unterschiede sind z.B. die Griffkappe und die Griffhülse welche zur Klinge nicht ganz zentriert sitzt (Siehe Fotos!)

Auch die Herstellersignatur auf der Fehlschärfe ist mir unbekannt. Die wahrscheinlichste Erklärung wird wohl sein, dass dieses Stück von einem kleineren Hersteller auf Bestellung  eines preußischen oder russischen Kürassiers als privates Stück produziert wurde. Entspricht in der Ausführung und Massivität aber eher einer Mannschaftswaffe!

Ebenfalls unerklärlich ist, dass die Klinge professionell und zeitgenössisch um wenige Zentimeter gekürzt wurde. Allerdings wurde die Scheide nicht geändert oder ersetzt! Griffbelederung ,Stoßleder und Wicklung haben Gebrauchsspuren sind aber gut erhalten!

 

Auf der Fehlschärfe ist "W.S" und "F.SZ", außerdem noch 2 Zeichen die kyrillisch sein könnten, eingeschlagen.

 

Auf dem Schlepper der Scheide ist "C.S" eingeschlagen.

 

Scheide ist blank besitzt aber einige Rostnarben! Möglich wäre, dass die Scheide mal sandgestrahlt wurde!

 

Gesamtlänge mit Scheide: 117,5cm

Gesamtlänge ohne Scheide: 107cm

Klingenlänge: 92cm

Klingenbreite: 3,3cm

 

 

M1819 Preußen Kürassier Pallasch russischer Form

1.499,00 €

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M1876 Garde-Kürassier Extra-Pallasch Preußen Kaiserreich

Es handelt sich um einen Extra-Pallasch in Vorschriftsmäßiger Ausführung für Kürassiere. Mit sehr schönen Klingenätzungen, unter anderem auch der Reichsadler! Da ein Garde Stern an der Griffhülse ist, gehörte das Stück vermutlich einem Mitglied der Garde-Kürassiere.  Das Gefäß ist Fest, aber die Griffhülse ist ein wenig locker.

 

Das im Dienst verwendete Kammerstück M1876 entspricht dem Mle an 1854 aus Frankreich. Keine Hersteller Signatur zuerkennen.

In sehr gutem Zustand!

 

Gesamtlänge mit scheide: 103cm

Gesamtlänge ohne Scheide: 97cm

Klingenlänge: 82,5cm

Klingenbreite: 2,7cm

M1876 Garde-Kürassier Extra-Pallasch Preußen Kaiserreich

1.199,00 €

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Altpreußischer Freidragoner Felddegen Haudegen um 1700, Preußen Degen Dragoner

Dieses altpreußische Stück wird in Fachbüchern als Freidragoner-Degen  beschrieben. Anhand der Gefäßform und des rautenförmigen Querschnitts der Klinge wahrscheinlich Preußen zu zuordnen. Auch der gestauchte Knauf lässt auf Preußen oder Sachsen schließen. Leider wurde um 1700 keine Abnahme geschlagen und erst ab 1722 wurde die typische Adlermarke oder "Potzdam" Stempel verwendet. Es handelt sich auf jeden Fall um ein Gefäß für Kavallerie-Einheiten oder der Dragoner, welche als "berittene Infanterie" bezeichnet wurden! Diese alten Feld- und Haudegen Gefäße wurden auch zu Zeiten des 7-Jährigen Krieges (1756-1763) von Preußen verwendet um die sogenannten Frei-Corps zu bewaffnen. Dafür wurden aber in der Regel in Potzdam produzierte Klingen in solche Gefäße gesetzt.

 

Angesichts der Tatsache, dass dieses Stück um 1680 bis 1720 entstanden sein dürfte, in sehr gutem Zustand. Die Griffwicklung und Türkenbünde sind sehr schön erhalten! Das Gefäß sitzt fest und es wackelt nichts! Gesamtes Stück ist in originalem Fund-zustand. Gefäß ungeöffnet, vollständig und vor allem gleichmäßig pattiniert!

 

Sehr schönes Stück!

 

Gesamtlänge: 95cm

Klingenlänge: 80cm

Klingenbreite max.: 2,2cm

Altpreußischer Freidragoner Felddegen um 1700, Preußen Degen Dragoner

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M1819 Preußen Kürassierpallasch russischer Form (Variante 2)

Die Kürassiere trugen dieses Model zusammen mit dem M1817 (franz. Form) fast 50 Jahre lang parallel. 1845 kommt sogar ein dritter Pallasch dazu der dem M1817 ähnelt. Diese seltsame 3-Gleisigkeit in der preußischen Kürassier Bewaffnung macht erst  der M1876, also über 50 Jahre später, ein Ende.

 

Der M1819 ist in 3 Formen bekannt. Dieses Model ist ein Exemplar der 2.Form und wurde 1853 produziert. Sowohl die Klinge als auch der Korb ist mit "FW 53" gestempelt. Ein gekröntes "W" als Revisor-Stempel ist auf dem Stichbatt, dem Knauf und dem vernieteten Angelstumpf zuerkennen.

 

Die Klinge hat den Ort in der Klingenmitte ist einschneidig und hat beidseitig zwei tiefe Hohlbahnen. Die Klinge weist zum Teil tiefe Rostnarben auf. Die Griffbelederung ist in Ordnung. Allerdings fehlt die Wicklung. Ohne Scheide Hersteller ist "Gebrüder Weyersberg" aus Solingen.

Das Stück stammt aus einer alten Sammlung und wurde wie damals üblich mit Zaponlack behandelt. Dieser lässt sich aber leicht entfernen.

 

Gesamtlänge: 112cm

Klingenlänge: 97,5cm

Klingenbreite max.: 3,3cm

 

M1819 Kürassierpallasch russischer Form (Variante 2)
899,00 € 2

799,00 €

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M1819 Preußen Kürassierpallasch russischer Form, SELTENES FELDWEBEL STÜCK!

Es handelt sich um einen M1819 Kürssierpallasch der sogenannten russischen Form. Da sich die Mannschaften mit Kammerwaffen ausgerüstet haben und die Offiziere sich ihre Bewaffnung selber organisieren mussten, gab es für einige Feldwebel eine kleine Ausnahme. Dieser Pallasch ist eines dieser Offiziersstücke welche an solche Feldwebel ausgegeben wurden. Wirklich super selten!

 

Es befinden sich auf dem Stichblatt und dem Klingenrücken militärische Abnahme-Stempel des Revisors. Außerdem ist "F.G.XIV.1" auf der Außenseite des Stichblattes gestempelt. Das bedeutet das Stück könnte auch an die Feld-Gendarmerie ausgegeben wurden sein. Vielleicht nach dem es bei den Kürassieren ausrangiert wurde!

 

Das Stück ist in einem recht guten Zustand. Leider ohne Scheide und es sind Teile der Wicklung beschädigt. 

Die Belederung mit Fischhaut weist einige Gebrauchspuren auf!

 

Gesamtlänge: 105,5cm

Klingenlänge: 90cm

Klingenbreite: 2,8cm

M1819 Preußen Kürassierpallasch russischer Form (Variante 2) SELTENES FELDWEBEL STÜCK!

1.999,00 €

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KD89 Kavallerie Degen Kammerstück 3.Dragoner Regiment

Bezeichnung: KD89 Kammerstück

Herkunft: Preußen

Klingenlänge: 81cm

Klingenbreite am Stichblatt: 2,7cm

Klingenrücken ist 0,7cm stark (am Stichblatt gemessen)

Gesamtlänge: 95cm

Kavalleriedegen M1889

Ohne Scheide. Es handelt sich um eine Mannschafts-Ausführung also ein Kammerstück . Die Klinge ist repariert wurden und ist stark rostnarbig.

Das Gefäß weißt Trage-Spuren auf. Mit "3.D.4.47." auf dem Korb und mit "W91"(Der Degen wurde also 1891 gefertigt und abgenommen!) auf dem Klingenrücken der Schörklinge gestempelt. 

Das interessante an dem Stück ist,dass es mit großer Wahrscheinlichkeit im Boxeraufstand im Einsatz war. Zum einem war das 3.Dragoner-Regiment 1900 im Boxeraufstand eingesetzt und zum anderen stammt der Pallasch aus einem Nachlass in welchem auch ein Dao-Säbel chinesischer Herkunft enthalten war. Das Dao-Säbel stammte übrigens auch aus dem Zeitraum des Boxeraufstandes. 

 

Einsätze des 3.Dragoner-Regiments nach 1891:

  • 1900: China
  • 1904 - 1906: Deutsch Süd-West Afrika
  • 1914 - 1918: Erster Weltkrieg
KD89 Kammerstück 3.D.4.47.
399,00 € 2

299,00 €

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